Zum Inhalt springen
polynukleotide-wird-durch-eine-frau-mit-glatter-strahlender-gesichtshaut-und-beiden-haenden-am-gesicht-symbolisiert

Polynukleotide in München(PolyPhil® Biostimulatoren)

Natürliche Regeneration der Haut für ein erfrischtes und verjüngtes Aussehen

Was sind Polynukleotide?

Grundbausteine unserer Erbsubstanz zur Verbesserung der Hautqualität

Polynukleotide (auch “PNT” abgekürzt) sind natürliche Moleküle, die aus langen Ketten einzelner Nukleotide bestehen. Nukleotide wiederum bilden die Grundbausteine der DNA und RNA und sind damit ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers. In der ästhetischen Medizin werden Polynukleotide, besonders im Gesicht als innovatives Anti-Aging-Mittel eingesetzt. Sie werden auch als Skinbooster und Biostimulatoren bezeichnet, weil sie biologische Regenerationsprozesse der Haut unterstützen können.

Nach der Behandlung wirken die Polynukleotide im behandelten Gewebe und schaffen dort ein günstiges Umfeld für die natürliche Hautregeneration und zelluläre Rejuvenation. Unter anderem können sie die Aktivität der Fibroblasten unterstützen. Diese Bindegewebszellen sind an der Bildung von Kollagen und Elastin beteiligt, den wichtigen Strukturproteinen, die für Festigkeit, Elastizität und Spannkraft der Haut verantwortlich sind.

Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Produktion dieser Strukturproteine allmählich ab. Die Haut verliert an Elastizität und Feuchtigkeit, feine Linien werden sichtbarer und das Hautbild wirkt zunehmend grober oder weniger ebenmäßig. Polynukleotide setzen hier an, indem sie die Haut in ihren körpereigenen Gewebe-Restrukturierung unterstützen.

In diesem Sinne eignen sich Polynukleotide insbesondere zur Verbesserung der zellulären Fitness, schon bei ersten Zeichen der Hautalterung. Sie können dazu beitragen, die Hautstruktur zu verfeinern, die Spannkraft und Elastizität zu verbessern und die Haut mit mehr Feuchtigkeit und Frische erscheinen zu lassen.

Im Gegensatz zu klassischen Fillern und Faltenunterspritzungen steht dabei nicht der Aufbau von Volumen im Vordergrund. Ziel ist vielmehr eine schrittweise Vitalisierung von innen heraus. Das Ergebnis der biostimulierenden Prozesse in der Haut zeigt sich nicht unmittelbar, sondern entwickelt sich über mehrere Wochen.

Bei Ästhetik in München beraten wir Sie individuell zu den Möglichkeiten einer PNT-Behandlung für Ihre Haut.

dr-med-michael-eisenburger-portraet

Polynukleotide füllen die Haut nicht einfach auf. Sie setzen vielmehr Impulse, die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut zu unterstützen. Die Veränderung entsteht Schritt für Schritt und wirkt dadurch besonders natürlich.

Verbesserung der Hautqualität durch Polynukleotide

Hautregeneration statt künstlicher Volumenaufbau

Mit den PNT-Biostimulatoren von PolyPhil® bieten wir unterschiedliche Präparate für die gezielte Behandlung von Bereichen mit nachlassender Hautqualität an, bei der die Nukleotide mit Hyaluronsäure gemischt und kombiniert werden. Je nach Behandlungsregion und Hautbedürfnis kommen sie beispielsweise im Gesicht, am Hals, im Dekolleté oder an der empfindlichen Augenpartie zum Einsatz.

So kann die Polynukleotid-Behandlung individuell auf das gewünschte Ergebnis und die jeweilige Hautregion abgestimmt werden.

Kurzinfo – Polynukleotid-Behandlung

Behandlungsdau­er:ca. 15–30 Minuten, meist 2–4 Sitzungen im Abstand von wenigen Wochen
Anäs­the­sie:auf Wunsch mit lokaler Betäubungscreme
Kli­nik­auf­ent­halt:ambulant
Nach­be­hand­lung:keine, intensive UV-Strahlung für etwa 10 Tage vermeiden
Sport:ab dem Folgetag wieder möglich
Risi­ken:vorübergehende Rötungen, Schwellungen, selten allergische Reaktionen
grafik-gesicht-aeim

Polynukleotide für Gesicht, Hals, Dekolleté und Augenpartie

Gezielte Hautregeneration für unterschiedliche Hautregionen und Bedürfnisse

Polynukleotide können theoretisch überall dort eingesetzt werden, wo eine Verbesserung der Hautqualität im Vordergrund stehen soll. Sie eignen sich aber besonders fürs Gesicht, Hals und Dekolleté sowie für die Augenpartie, wo die Haut besonders dünn und fein ist. Je nach Hautzustand können entsprechend der Produktpalette dabei Hautstruktur, Feuchtigkeit, Elastizität und Spannkraft unterstützt werden.

Für die PNT-Behandlung werden hochgereinigte Polynukleotide verwendet, die aus DNA-Bestandteilen von Fischen wie Lachs oder Forelle gewonnen werden können. Bei PolyPhil® werden die Polynukleotide mit Hyaluronsäure kombiniert.

Die Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit und soll der Haut mehr Geschmeidigkeit sowie ein frischeres Erscheinungsbild verleihen. Obwohl Hyaluronsäure auch als klassischer Filler zur Volumenbehandlung eingesetzt wird, wird sie in diesem Produkt zur Hydration der Haut genutzt.

Ursachen für Hautalterung

Polynukleotide dienen der Anti-Aging Behandlung. Unsere Haut verändert sich im Laufe des Lebens mehrfach. Dabei spielen sowohl natürliche biologische Prozesse als auch äußere Einflüsse eine Rolle.

Die Biostimulation durch Polynukleotide behandelt zwar nicht die Ursachen, aber die Zeichen der Hautalterung.

Nachlassende Kollagen- und Elastinproduktion

Mit dem Fortschreiten der Zeit produziert unser Körper automatisch weniger Strukturproteine. Dadurch verliert die Haut nach und nach an Festigkeit, Elastizität und Spannkraft. Feine Linien und eine zunehmend dünnere oder erschlaffte Haut sind in der Regel die Folge.

Feuchtigkeitsverlust und äußere Einflüsse

Auch der natürliche Feuchtigkeitshaushalt der Haut verändert sich. UV-Strahlung, Umweltbelastungen und andere äußere Einflüsse können die Haut zusätzlich beanspruchen und ihre Regenerationsfähigkeit beeinträchtigen. Sie wird trockener, wirkt weniger ebenmäßig und kann das Gesicht zunehmend müde erscheinen lassen.

Biostimulation durch Polynukleotide – in drei Schritten

Im Zuge der Biostimulation wird durch die Polynukleotide eine dermale Remodellierung angestoßen und zur Unterstützung der Haut- und Gewebespannkraft genutzt.

Phase 1: PNT-Injektion und Zellaktivierung

Nach der Desinfektion der Haut und je nach Wunsch nach dem Auftragen der Betäubungscreme werden die Polynukleotide mit feinen Nadeln gezielt und punktuell in die Behandlungsareale eingebracht. Dort beginnen sie im Zellmilieu zu wirken und können die Reparatur- und Regenerationsprozesse der Haut unterstützen. Kurz nach der Behandlung können Rötungen und Quaddeln an den Einstichstellen auftreten, die nach bis zu zwei Tagen wieder verschwinden.

Erst in der Zeit nach der minimalinvasiven PNT-Behandlung entfaltet sich demnach die Wirkung der Polynukleotide.

Phase 2: Stimulation der Kollagen- und Elastinproduktion

In einer zweiten Sitzung, die nach etwa 4 Wochen stattfindet, wird durch die erneute Gabe des Polynukleotid-Kombiprodukts die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion nochmals verstärkt. Bei der PNT-Behandlung sind im Allgemeinen zwischen zwei bis vier Sitzungen vorgesehen – wie genau die Behandlung abläuft, wird bei Ästhetik in München individuell geplant.

Während mit der ersten Sitzung bzw. Phase ein erster Impuls an die Zellen abgegeben wird, intensiviert die zweite Phase bereits die Geweberegeneration. Kollagenbildung und Umbauprozesse im Gewebe können angeregt werden. Zu diesem Zeitpunkt können sich schon positive Veränderungen in der Hautqualität bemerkbar gemacht haben und die Haut kann schon frischer und praller wirken.

Phase 3: Optimierung des Hautbildes

Der volle Effekt der PNT-Behandlung entfaltet sich im Laufe weniger Monate.
Die Verbesserung der Hautarchitektur zeigt sich, da die Haut zunehmend glatter, elastischer, hydratisierter und ebenmäßiger wirken kann. Dabei verbessert sich die Hautstruktur sukzessive und die Zellerneuerung arbeitet auch nach der dritten oder vierten Sitzung noch im Körper weiter. Nach Abschluss der Behandlungsserie hält das Ergebnis bis zu einem Jahr an.

Häufige Fragen zur Polynukleotid-Behandlung in München

In unse­ren FAQs haben wir für Sie die häu­figs­ten Fra­gen zusam­men­ge­stellt und beant­wor­ten die­se aus­führ­lich. Haben Sie dar­über hin­aus noch ein Anlie­gen? Kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne jeder­zeit!

Geprüft durch:

Die Informationen auf dieser Seite beruhen auf aktuellen medizinischen Standards und wurden durch Dr. Susanne Deichstetter, Dr. med. Michael Eisenburger und Dr. Dominik von Lukowicz vor der Veröffentlichung geprüft.

aerzte-deichstetter-lukowicz-eisenburger