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Muskelrelaxans gegen Zähneknirschen in München

Behandlung bei Bruxismus, Kieferpressen und verspannter Kaumuskulatur

Was passiert beim Zähneknirschen und wie lässt sich Bruxismus behandeln?

Beim Bruxismus – so der medizinische Fachbegriff für das Zähneknirschen – werden die Zähne unbewusst und teils mit erheblichem Druck aufeinandergepresst oder gegeneinander bewegt. Dieses Zähneknirschen oder auch Kieferpressen kann sowohl im Wachzustand als auch während des Schlafs auftreten. Oft werden innere Anspannung, Stress und psychische Belastungen im Zusammenhang mit dem Auftreten von Bruxismus vermutet.

Fest steht, die dauerhaft erhöhte Beschäftigung der Kiefermuskulatur kann den Zähnen, dem Kiefergelenk und der umgebenden Muskulatur zusetzen. Mögliche Folgen sind unter anderem verspannte oder schmerzhafte Kaumuskeln, Kiefergelenkbeschwerden, Kopfschmerzen sowie ein verstärkter Zahnabrieb. Sofern Fehlstellungen von Zähnen oder Kiefer und bestimmte Schlafstörungen mit Bruxismus in Verbindung stehen, braucht es eine entsprechende fachärztliche Abklärung.

Eine Behandlung des Zähneknirschens bei Ästhetik in München richtet sich nach den Beschwerden. Bei ausgeprägter Kaumuskelaktivität kann das Muskelrelaxans Botulinumtoxin eine wirksame Behandlungsoption darstellen: Durch präzise Injektionen in bestimmte Kaumuskeln lässt sich deren Aktivität vorübergehend reduzieren. Dadurch kann der übermäßige Druck auf Kiefer und Zähne gemindert und die Muskulatur entlastet werden.

Welche Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Ausprägung des Bruxismus und den genauen persönlichen Beschwerden ab. Eine ausführliche ärztliche Beratung bildet daher die Grundlage für eine Behandlung in unserer Praxis in München.

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Eine Bruxismus-Behandlung mit Botulinumtoxin kann bei ausgeprägter Kaumuskelaktivität eine wirkungsvolle Möglichkeit sein, die Muskulatur gezielt zu entspannen. Dabei kommt es auf eine präzise Dosierung und individuell gesetzte Injektion an.

Vorteile der Behandlung von Zähneknirschen mit Muskelrelaxans

Weniger Muskelspannung, weniger Beschwerden, mehr Lebensqualität

Aus der Behandlung mit Botulinumtoxin gegen Zähneknirschen können sich verschiedene funktionelle und ästhetische Vorteile ergeben.

  • Reduzierte Aktivität einzelner Muskeln: Die übermäßig beanspruchten Kaumuskeln kann sich zeitweise (für die Dauer der Wirkung von Botulinumtoxin) entspannen, wodurch die Intensität des Pressens und Knirschens reduziert werden kann.
  • weniger Kieferbeschwerden: Durch die Entlastung der Kaumuskulatur können Verspannungen, Druckempfindlichkeit und Schmerzen im Kiefer- und Gesichtsbereich gelindert werden.
  • Entlastung des Musculus masseter: Bei starkem Bruxismus kann die andauernde Beanspruchung der Muskeln zu einer Vergrößerung des Masseters beitragen. Eine geringere Muskelaktivität kann dieser Überbeanspruchung entgegenwirken.
  • Schutz vor übermäßiger Belastung der Zähne: Eine Verringerung der Muskelkraft kann die mechanische Belastung beim starken Zubeißen und Pressen reduzieren.
  • mögliche Verbesserung des Schlafkomforts: Bei nächtlichem Zähneknirschen, das oft mit Muskelverspannungen oder Schmerzen verbunden ist, kann die Behandlung zu einem angenehmeren Schlaf beitragen.
  • schmalere Gesichtskontur: Bei einer ausgeprägten Masseter-Muskulatur kann die Reduktion der Muskelaktivität durch Botulinumtoxin im weiteren Verlauf zu einer Verringerung des Muskelvolumens führen. Dadurch kann die untere Gesichtspartie schmaler erscheinen.

Ziel der Behandlung ist es in erster Linie, die übermäßige Aktivierung bestimmter Muskeln zu reduzieren und damit die Beschwerden des Zähneknirschens zu verringern, ohne die eigentliche Funktion des Kauens einzuschränken.

Kurzinfo – Bruxismus-Behandlung

Behandlungsdau­er:ca. 15–30 Minuten
Anäs­the­sie:auf Wunsch mit lokaler Betäubungscreme
Klinikaufenthalt:ambulant, keine Ausfallzeit
Nach­be­hand­lung:keine starke Hitze, kein starker Druck auf Behandlungsareal für 1 bis 2 Tage, kein Liegen oder Bücken für 4 bis 6 Stunden nach der Injektion
Sport:1-2 Tage pausieren
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Zähneknirschen mit Muskelrelaxans behandeln – Ablauf in drei Schritten

Um Zähneknirschen zu behandeln, ist ein Ansatz, die Aktivität der übermäßig beanspruchten Kaumuskulatur zu reduzieren. Die Behandlung der Muskulatur ist hierbei ein möglicher Baustein innerhalb eines ganzheitlichen Therapiekonzepts und ersetzt nicht die Abklärung möglicher Ursachen und begleitender Faktoren.

Schritt 1: Bruxismus diagnostizieren und Behandlung planen

Wer unter Zähneknirschen leidet, sollte zunächst eine gründliche Untersuchung durch einen Zahnarzt oder Kieferorthopäden durchführen lassen. Dabei werden unter anderem die Zähne auf typische Verschleißerscheinungen untersucht und die Kaumuskeln auf Verspannungen, Druckempfindlichkeit oder eine ausgeprägte Muskelaktivität überprüft. Auch Beschwerden wie Kiefer-, Gesichts- oder Kopfschmerzen können in die Beurteilung einbezogen werden.

Auf Grundlage des Befunds wird entschieden, welche Behandlung sinnvoll ist. Bei ausgeprägter Aktivität der Kiefermuskeln kann Botulinumtoxin eine mögliche Therapieoption sein. Der Wirkstoff Botulinumtoxin wird bei Ästhetik in München auch in der ästhetischen Faltenunterspritzung eingesetzt; bei Bruxismus zielt die Behandlung jedoch auf die Entspannung der überaktiven Muskulatur am Kiefer ab.

 Dieser Wirkstoff wird zur Faltenbehandlung und mit viel Erfahrung und Expertise besonders häufig von Fachärzten der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie in Ästhetik in München durchgeführt.

Schritt 2: Botulinumtoxin zur Muskelentspannung

Gegen Zähneknirschen wird Botulinumtoxin in die Bereiche der übermäßig agilen Kaumuskulatur injiziert, häufig in den Masseter. Der Wirkstoff reduziert die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel. Dadurch nimmt die Muskelaktivität vorübergehend ab, sodass die Anspannung im Bereich des Kiefers verringert werden kann.

Die Wirkung setzt nicht unmittelbar ein. Erste Veränderungen können typischerweise nach einigen Tagen bemerkbar werden; die maximale Wirkung wird meist nach etwa zwei Wochen erreicht. Die Wirkungsdauer liegt häufig bei mehreren Monaten.

Selbstverständlich wird die Kaumuskulatur nicht gelähmt. Vielmehr können Beschwerden wie muskuläre Verspannungen oder Schmerzen im Bereich des Kiefes gelindert werden. Gleichzeitig wird die Belastung der Zähne reduziert.

Schritt 3:  Ursachen von Zähneknirschen und Kieferpressen berücksichtigen

Botulinumtoxin kann die Aktivitäten der Kaumuskulatur reduzieren, beseitigt jedoch meist nicht automatisch die Ursachen des Bruxismus. Deshalb kann die Behandlung gegen Zähneknirschen grundsätzlich durch weitere Maßnahmen ergänzt werden.

Eine Beißschiene kann eingesetzt werden, um die Zähne vor weiterer mechanischer Belastung zu schützen. Physiotherapeutische Maßnahmen können bei muskulären Verspannungen im Kiefer-, Kopf- und Nackenbereich unterstützen.

Auch Stress und Anspannung können insbesondere bei Bruxismus eine Rolle spielen, sind jedoch nicht bei jedem Betroffenen die alleinige Ursache. Je nach Situation können deshalb Entspannungsverfahren und Stressmanagement zuträglich sein.

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Häufige Fragen zu Muskelrelaxans gegen Zähneknirschen

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Geprüft durch:

Die Informationen auf dieser Seite beruhen auf aktuellen medizinischen Standards und wurden durch Dr. Susanne Deichstetter, Dr. med. Michael Eisenburger und Dr. Dominik von Lukowicz vor der Veröffentlichung geprüft.

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