Scham­lip­pen­ver­klei­ne­rung – Für ein Sexu­al­le­ben ohne Scham

Scham­lip­pen­ver­klei­ne­rung – Für ein Sexu­al­le­ben ohne Scham

Behand­lun­gen  Intim­chir­ur­gie Scham­lip­pen­ver­klei­ne­rung

Mög­lich­kei­ten der ästhe­ti­schen Kor­rek­tur

Viele Frauen trauen sich nach wie vor nicht, über ihre Unzu­frie­den­heit mit dem eige­nen Intim­be­reich zu spre­chen und wis­sen oft nicht, dass bereits kleine Ein­griffe viel bewir­ken kön­nen. So kön­nen bei­spiels­weise zu große innere oder äußere Scham­lip­pen die täg­li­che Hygiene sehr erschwe­ren, was nicht zuletzt ein gesund­heit­li­ches Risiko dar­stellt. Hinzu kom­men Schwie­rig­kei­ten beim Tra­gen enger Klei­dung oder bei sport­li­chen Akti­vi­tä­ten. Da die Wahr­neh­mung der eige­nen Attrak­ti­vi­tät bei vie­len Frauen im Zuge die­ser Unzu­frie­den­heit stark sinkt, wer­den auch sexu­elle Kon­takte aus Scham vor dem eige­nen Aus­se­hen ver­mie­den.

Wie kommt es zu stark ver­grö­ßer­ten Scham­lip­pen?

Zum einen spielt die Gene­tik eine große Rolle. Man­che Frauen haben von Natur aus große innere oder äußere Scham­lip­pen, die sich stö­rend aus­wir­ken. Doch auch zuneh­men­des Alter oder eine vor­an­ge­gan­gene Schwan­ger­schaft kön­nen in vie­len Fäl­len ihre Spu­ren hin­ter­las­sen und den Wohl­fühl­fak­tor im eige­nen Kör­per sin­ken las­sen.

Wel­che Mög­lich­kei­ten gibt es, um die Scham­lip­pen zu ver­klei­nern?

Die moderne Intim­chir­ur­gie bie­tet eine Reihe von Mög­lich­kei­ten, zu große innere Scham­lip­pen schnell und unkom­pli­ziert zu ver­klei­nern. Zunächst füh­ren wir ein pro­fes­sio­nel­les und dis­kre­tes Bera­tungs­ge­spräch mit Ihnen, denn wir wis­sen, wie schwer es vie­len Frauen fällt, über ihren Frust mit dem eige­nen Intim­be­reich zu spre­chen. Des­halb neh­men wir uns viel Zeit für Ihre Anlie­gen, Wün­sche und Pro­bleme und bespre­chen, wel­che Rea­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten sich in Ihrem indi­vi­du­el­len Fall anbie­ten.

Je nach Situa­tion wer­den wir den Behand­lungs­weg wäh­len, der das best­mög­li­che Resul­tat ver­spricht. Hierzu kann auch eine Ver­grö­ße­rung der äuße­ren Scham­lip­pen gehö­ren. An die­ser Stelle möch­ten wir Ihnen bereits einen Über­blick über drei unter­schied­li­che Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken bie­ten, die jedoch durch­aus indi­vi­dua­li­sier­bar sind. Wir möch­ten unsere Behand­lun­gen auf Sie zuschnei­den und nicht umge­kehrt. Auch steht bei einer Ope­ra­tion des Intim­be­reichs der Erhalt der Berüh­rungs­emp­find­lich­keit mit an obers­ter Stelle!

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Die drei Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken

TECHNIK 1: Ver­klei­ne­rung der inne­ren Labien unter­halb der Kli­to­ris

Bei die­sem Ope­ra­ti­ons­ver­fah­ren wird über­schüs­si­ges Gewebe unter­halb der Kli­to­ris sanft und scho­nend ent­fernt. Mit­tels Laser ist es uns hier­bei mög­lich, mil­li­me­ter­ge­nau zu arbei­ten und so Gefühls­ver­luste im Intim­be­reich zu ver­mei­den. Vom unte­ren Ansatz der inne­ren Scham­lip­pen erfolgt die Schnitt­füh­rung bogen­för­mig nach oben. Das über­schüs­sige Gewebe wird vor­sich­tig ent­fernt, sodass das natür­li­che Aus­se­hen der Labien erhal­ten wird und Sie sich wie­der wohl­füh­len kön­nen. Die­ser Ein­griff erfolgt in der Regel ambu­lant und unter loka­ler Betäu­bung. Zudem befin­den Sie sich wäh­rend der Behand­lung im Däm­mer­schlaf, Sie wer­den also von dem klei­nen Schnitt nichts mit­be­kom­men. Oft­mals ist die­ser mini­male Ein­griff bereits aus­rei­chend, um sehr schöne Ergeb­nisse zu erzie­len und Schmer­zen beim Sport wirk­sam zu lin­dern.

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TECHNIK 2: Ver­klei­ne­rung der inne­ren Labien und Straf­fung der Kli­to­ris­vor­haut

Scham­lip­pen und Kli­to­ris­man­tel sol­len eine ästhe­ti­sche Ein­heit bil­den. In vie­len Fäl­len reicht die Kli­to­ris­vor­haut jedoch weit über die Kli­to­ris selbst hin­aus, sodass wir diese scho­nend straf­fen, um ein schö­nes Ergeb­nis zu erzie­len, mit dem Sie sich wohl­füh­len. Bei die­ser Methode wird also nicht nur die über­schüs­sige Haut der inne­ren Scham­lip­pen, son­dern auch der Haut­über­schuss am Kli­to­ris­man­tel sanft ent­fernt. Die Schnitt­füh­rung ver­läuft in die­sem Fall zunächst bogen­för­mig vom unte­ren Ansatz der Scham­lip­pen nach oben, nahe an die Kli­to­ris heran und anschlie­ßend über den oberen Rand der Scham­lip­pen hin­aus wei­ter in die Kli­to­ris­vor­haut. Bei die­ser sehr kom­ple­xen Schnitt­tech­nik wird nur das umlie­gende Gewebe, aber nicht die Kli­to­ris selbst ange­tas­tet. Das Ner­ven­ge­webe und somit die Emp­find­sam­keit der Kli­to­ris blei­ben also voll erhal­ten. Wir errei­chen so ein ästhe­ti­sches Gesamt­bild, das indi­vi­du­ell an Ihre Wün­sche und ana­to­mi­schen Vor­aus­set­zun­gen ange­passt wer­den kann.

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 TECHNIK 3: Ver­klei­ne­rung der inne­ren Labien mit Straf­fung der Kli­to­ris­vor­haut und Ver­la­ge­rung der Kli­to­ris

In man­chen Fäl­len zeigt sich bei einer Ver­klei­ne­rung der inne­ren Labien mit Straf­fung der Kli­to­ris­vor­haut dar­un­ter eine her­vor­ste­hende Kli­to­ris. Um hier ein ästhe­ti­sches Gesamt­bild zu errei­chen, kann die gesamte Kli­to­ris ein klei­nes Stück wei­ter nach unten ver­legt wer­den. Auch hier­bei wird nicht an der Kli­to­ris selbst geschnit­ten, son­dern nur am Gewebe, sodass die Berüh­rungs­emp­find­lich­keit erhal­ten bleibt und zudem ein har­mo­ni­sches Gan­zes ent­steht. Da die Kli­to­ris bei die­sem Ver­fah­ren näher an den Vagi­nal­ein­gang rückt, kann es zusätz­lich zu einer etwas ver­stärk­ten Sti­mu­la­tion wäh­rend des Geschlechts­ver­kehrs kom­men. Dank die­ses scho­nen­den Ein­griffs kön­nen wir ein schö­nes Gesamt­bild schaf­fen, damit Sie sich wohl­füh­len in Ihrem Kör­per, ob beim Sport, dem Tra­gen von Bade­klei­dung oder bei inti­men Kon­tak­ten.

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Ruhe und Erho­lung tra­gen posi­tiv zum Hei­lungs­pro­zess bei

Die Hei­lungs­dauer ist von Pati­en­tin zu Pati­en­tin sehr unter­schied­lich, aller­dings ist Ruhe und weite Klei­dung in den ers­ten Tagen nach dem Ein­griff zu emp­feh­len, um den Intim­be­reich nicht wei­ter zu rei­zen. Auf Geschlechts­ver­kehr sollte Sie die nächs­ten vier Wochen noch ver­zich­ten. Auch kann es zu Schwel­lun­gen kom­men, die jedoch inner­halb von weni­gen Tagen ganz zurück­ge­hen soll­ten. Bei jeder der Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken sind wir stets bemüht, die Schnitte so ver­steckt wie mög­lich zu legen, sodass in den meis­ten Fäl­len nur sehr feine Nar­ben blei­ben, die nach der Hei­lung in der Regel nicht zu sehen sind. Bei Fra­gen wäh­rend oder nach der Behand­lung sind wir natür­lich immer für Sie da und haben ein offe­nes Ohr für Ihre Anlie­gen.

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Unser Ziel ist es durch einen klei­nen unkom­pli­zier­ten Ein­griff ein Inti­mäs­the­ti­sches Wohl­be­fin­den zu errei­chen.

Dr. Kat­rin Los­sagk
Fach­ärz­tin für Plas­ti­sche und Ästhe­ti­sche Chir­ur­gie

vaginismus-behandlung

Behand­lungs­ab­lauf der
ope­ra­ti­ven Scham­lip­pen­ver­klei­ne­rung

OP-Dauer:1,5 Stun­den
Anäs­the­sie: lokale Betäu­bung und Däm­mer­schlaf
Kli­nik­auf­ent­haltambu­lant
Faden­ent­fer­nungselbst­auf­lö­send
Nach­be­hand­lunglockere Klei­dung für 3–7 Tage
Gesell­schafts­fä­hig:nach 2–3 Tagen
Sport:6 Wochen kein Fahr­rad­fah­ren und Rei­ten
Risi­ken:Schwel­lung, Blut­erguss
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