FAQs rund um das

Lipö­dem

FAQs rund um das Lipö­dem

Behand­lun­gen  Lipö­dem­be­hand­lung FAQs Lipö­dem

Hier fin­den Sie Ant­wor­ten auf die häu­figs­ten Fra­gen rund um die Lipö­dem­be­hand­lung in unse­rer Pra­xis. Soll­ten Sie wei­tere Fra­gen haben, kon­tak­tie­ren Sie uns gerne!

Erst­be­ra­tung

Wer­den sowohl Kas­sen­pa­ti­en­ten als auch Pri­vat­pa­ti­en­ten ange­nom­men?

Es sind alle Pati­en­ten herz­lich will­kom­men. Als pri­vatärzt­li­che Pra­xis kön­nen wir aber nur mit den Pati­en­ten selbst abrech­nen.

Wie läuft die Erst­be­ra­tung ab?

Die Erst­be­ra­tung umfasst eine aus­führ­li­che Bera­tung rund um das Thema Lipö­dem, eine ein­ge­hen­den Unter­su­chung sowie eine Foto-Doku­men­ta­tion. Wir neh­men uns genug Zeit um alle Fra­gen zu klä­ren. Ansons­ten ist auch eine Zweit­be­ra­tung mög­lich, wenn wei­tere Fra­gen auf­ge­taucht sind.

Wel­che Unter­la­gen soll­ten für die Erst­be­ra­tung mit­ge­nom­men wer­den?

Es soll­ten mög­lichst alle vor­lie­gende Vor­be­funde und Unter­la­gen über vor­aus­ge­gan­gene Fett­ab­sau­gun­gen, Medi­ka­men­ten­liste und All­er­gie­pass mit­ge­bracht wer­den. Sollte uns noch etwas feh­len, so kann dies aber auch nach­ge­reicht wer­den.

Wel­che Unter­su­chun­gen sind vor einer Lipo­suk­tion sinn­voll?

In dem Bera­tungs­ge­spräch wird ermit­telt, wel­che Unter­su­chun­gen indi­vi­du­ell not­wen­dig sind. Grund­sätz­lich hilf­reich sind die Über­prü­fung der Schild­drü­sen­werte (TSH, T3, T4), eine Dia­be­tes-Abklä­rung und eine gründ­li­che Venen­un­ter­su­chung zur Abklä­rung des Lipö­dems.

Ist die Erst­be­ra­tung kos­ten­los?

Als ärzt­li­che Pra­xis sind wir gesetz­lich ver­pflich­tet, für unsere Leis­tun­gen eine Gebühr zu erhe­ben. Diese wird nach der Gebüh­ren­ord­nung abge­rech­net.

Wie hoch sind die Kos­ten der Behand­lung?

Eine pau­schale Ant­wort ist hier lei­der nicht mög­lich, da diese je nach Aus­prä­gungs­grad des Lipö­dems unter­schied­lich anzu­set­zen sind. Die Kos­ten für eine Behand­lung kön­nen erst wäh­rend des Erst­be­ra­tungs­ge­sprä­ches nach ein­ge­hen­der Unter­su­chung fest­ge­legt wer­den.

Was muss bei der Bezah­lung der Behand­lung beach­tet wer­den?

Die OP-Kos­ten sind im Gan­zen zwei Wochen vor der OP zu ent­rich­ten. Kann dies nicht gewähr­leis­tet wer­den, kön­nen die OP-Kos­ten auch in Raten über einen exter­nen Dienst­leis­ter begli­chen wer­den. Die Unter­la­gen hierzu hän­di­gen wir gerne aus.

Kom­men nach der Ope­ra­tion noch wei­tere Kos­ten auf mich zu?

Nein. Sie bekom­men im Rah­men Ihrer indi­vi­du­el­len Bera­tung und Pla­nung einen Gesamt­preis genannt. Damit haben Sie die volle Kos­ten­kon­trolle und kön­nen ent­spre­chend kal­ku­lie­ren und pla­nen.

Was ist die beste Anbin­dung zur Pra­xis?

Öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel:

  • Tram 19 – Aus­stieg Natio­nal­thea­ter (Geh­zeit 2 Min.)
  • S-Bahn und U- Bahn – Aus­stieg Mari­en­platz (Geh­zeit 5 Min.)

Park­mög­lich­kei­ten:

  • Park­haus Alte Oper und Park­haus Hof­bräu­haus (Geh­zeit 5 Min.)

OP-Vor­be­rei­tung

Wann wer­den OPs durch­ge­führt?

Wäh­rend des gesam­ten Jah­res wer­den OPs durch­ge­führt.

In wel­cher Kli­nik fin­det die OP statt? 

Die Lipo­suk­tion des Lipö­dems wird in der Iatros Pri­vat­kli­nik durch­ge­führt. Diese befin­det sich direkt am Stigl­mai­er­platz und ist gut zu errei­chen vom Haupt­bahn­hof. Nähere Infos siehe www.iatros-klinik.de.

Gibt es bei län­ge­rer Anreise nahe­ge­le­gene Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten?

Ja, gerne hän­di­gen wir eine Liste von Hotels rund um die Iatros Kli­nik aus.

Wel­che Zim­mer­ka­te­go­rien gibt es in der Kli­nik und wie lange wird der Auf­ent­halt sein? 

Pro Behand­lung ist eine Über­nach­tung im Dop­pel­zim­mer ent­hal­ten. Gegen Auf­preis ist es mög­lich, ein Ein­zel­zim­mer sowie zusätz­li­che Über­nach­tun­gen zu buchen.

Wo fin­det das Anäs­the­sie­gespräch statt und wel­che Unter­la­gen wer­den benö­tigt?

Das Anäs­the­sie­gespräch wird im Vor­feld mit den Nar­ko­se­ärz­ten der Iatros Kli­nik vor Ort durch­ge­führt. Für die Vor­stel­lung sind aktu­elle Blut­werte sowie ein EKG not­wen­dig. Das Anäs­the­sie­gespräch ist ohne Vor­an­mel­dung zu fol­gen­den Sprech­zei­ten mög­lich:

  • Mo – Do (9 – 17 Uhr)
  • Fr (9 – 13 Uhr)

Muss die Kom­pres­si­ons­wä­sche vorab vom Pati­en­ten selbst bestellt wer­den?

Nein, die spe­zi­elle, post­ope­ra­tive Kom­pres­si­ons­wä­sche wird für den Pati­en­ten bestellt und direkt im Anschluss an die OP ange­zo­gen.

Wie lange muss die Kom­pres­sion in der Regel getra­gen wer­den?

Die Kom­pres­si­ons­wä­sche sollte sechs Wochen Tag und Nacht getra­gen und aus­schließ­lich zur Kör­per­pflege und zum Waschen der Kom­pres­sion aus­ge­zo­gen wer­den.

Soll­ten vor der OP ver­mehrt Kom­pres­sion und Lymph­drai­nage durch­ge­führt wer­den?

Eine regel­mä­ßige Lymph­drai­nage (kon­ser­va­tive The­ra­pie) ist eine gute Vor­be­rei­tung des Gewe­bes vor der OP.

Wie fin­det man einen guten The­ra­peu­ten für die Lymph­drai­nage?

Sollte noch kein Lymph­the­ra­peut kon­tak­tiert sein, ist es rat­sam die­sen im nähe­ren Wohn­um­feld selbst zu orga­ni­sie­ren.

Muss vor der OP ein Anti­bio­ti­kum vom Pati­en­ten selbst ein­ge­nom­men wer­den?

Nein, unmit­tel­bar vor der OP erfolgt eine Ein­mal­gabe in der Kli­nik. Sie müs­sen sich hier um nichts küm­mern.

OP: Medi­zi­ni­sche Aspekte

Worin besteht der Unter­schied zwi­schen einer Lipö­dem­ab­sau­gung und einer ästhe­ti­schen Fett­ab­sau­gung?

Bei der ästhe­ti­schen Absau­gung han­delt es sich meist um klei­nere Areale die ein­zeln und auch unvoll­stän­dig behan­delt wer­den kön­nen. Bei der Absau­gung eines Lipö­dems wird eine spe­zi­elle Tech­nik ange­wen­det, um das Gewebe zu scho­nen und die Lymph­ge­fässe in der Funk­tion zu erhal­ten. Auch ist ein voll­stän­di­ges Absau­gen der betrof­fe­nen Areale not­wen­dig, um ein Wie­der­auf­tre­ten der Erkran­kung zu ver­hin­dern.

Kann die kon­ser­va­tive The­ra­pie die Lipo­suk­tion erset­zen?

Nein. Eine Lipo­suk­tion hat an den Stel­len, die absaugt wer­den, einen kura­ti­ven Ansatz. Dies bedeu­tet, dass die Erkran­kung an den Area­len, die kon­se­quent und gründ­lich abge­saugt wur­den, nicht wie­der auf­tre­ten sollte. Eine kon­ser­va­tive The­ra­pie kann in Ein­zel­fäl­len ein Fort­schrei­ten der Erkran­kung ver­hin­dern. Eine wirk­li­che Bes­se­rung kann aber ohne Ope­ra­tion nor­ma­ler­weise nicht erreicht wer­den.

Ist die Erkran­kung heil­bar?

Lei­der nein. Das Lipö­dem wird nur an den abge­saug­ten Stel­len mit hoher Wahr­schein­lich­keit nicht erneut auf­tre­ten. Es kann jedoch nicht ver­hin­dert wer­den, dass das Lipö­dem an bis­her unbe­han­del­ten Stel­len eben­falls auf­tritt. Bei­spiels­weise kann es nicht ver­hin­dert wer­den, dass nach Absau­gen der Beine die Arme in Zukunft eben­falls betrof­fen sind. Es hilft dann wie­derum nur eine erneute Absau­gung der neu betrof­fe­nen Areale.

Kann das Lipö­dem nach einer Fett­ab­sau­gung an den glei­chen Stel­len erneut auf­tre­ten?

Bei sorg­fäl­ti­ger Absau­gung der Areale wird sich mit hoher Wahr­schein­lich­keit kein Lipö­dem mehr mani­fes­tie­ren. Aller­dings bedeu­tet eine Absau­gung nicht, dass man über sei­nen Kalo­ri­en­be­darf essen sollte, da dies eine erneute Gewichts­zu­nahme ermög­licht. Die neuen Fett­an­la­ge­run­gen kön­nen dann aber meist durch eine Diät wie­der redu­ziert wer­den.

Soll­ten erkrankte Venen vor oder nach einer Lipo­suk­tion ope­riert wer­den?

Dies hängt sehr von dem Aus­prä­gungs­grad ab. Wenn die Venen sehr stark gewei­tet sind, soll­ten sie auch vor einer Absau­gung behan­delt wer­den, um Blu­tun­gen zu ver­mei­den.

Sollte bei Lipö­dem vor einer Schwan­ger­schaft eine Absau­gung durch­ge­führt wer­den?

Wir emp­feh­len eine Lipo­suk­tion vor der Schwan­ger­schaft, da die Hor­mon­um­stel­lung in der Schwan­ger­schaft einen neuen Schub des Lipö­dems aus­lö­sen könnte. Eine Behand­lung im Vor­feld dient zum Schutz vor einer deut­li­chen Ver­schlech­te­rung des Befun­des unter der Schwan­ger­schaft.

Wel­che Mög­lich­kei­ten der Haut­straf­fung gibt es? 

Die Haut kann anhand zweier Metho­den nar­ben­los gestrafft wer­den. Zum einen mit dem soge­nann­ten Need­ling, zum ande­ren mit einem Laser­sys­tem. Diese bei­den Ver­fah­ren wer­den unter Voll­nar­kose in glei­cher Sit­zung mit der Lipo­suk­tion durch­ge­führt. Vor­teil hier­bei ist, dass keine wei­tere OP ange­setzt wer­den muss und somit sowohl eine Kos­ten- als auch Zeit­er­spar­nis für den Pati­en­ten besteht.

Wel­chen Unter­schied gibt es bei einer Absau­gung zwi­schen loka­ler Betäu­bung und Voll­nar­kose?

Unter loka­ler Betäu­bung ist nur eine kleine Menge an Fett absaug­bar, da nicht unbe­grenzt lokale Betäu­bung ver­wen­det wer­den kann. In Voll­nar­kose kann auf die Zugabe von ört­li­chem Betäu­bungs­mit­tel ver­zich­tet wer­den. Somit kann eine weit grö­ßere Menge an Fett abge­saugt wer­den, meist das drei- bis vier­fa­che.

Wer­den die Ein­sti­che ver­näht?

Nein, dies hat zwei Vor­teile. Zum einen ist durch das Abflie­ßen der Flüs­sig­keit eine schnel­lere Erho­lung des Gewe­bes mög­lich, zum ande­ren sind die Nar­ben weni­ger sicht­bar als bei einer Naht.

Nach­sorge

Erhält man eine Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung?

Ja. Eine Beschei­ni­gung der Arbeits­un­fä­hig­keit wird aus­ge­stellt. Die Arbeits­un­fä­hig­keit besteht in der Regel zwei Wochen. Jedoch ist der Zeit­raum u.a. abhän­gig von der beruf­li­chen Tätig­keit und dem Hei­lungs­ver­lauf.

Wann darf man am Ent­las­sungs­tag abge­holt wer­den?

Nach der Visite und der Lymph­drai­nage erfolgt die Ent­las­sung zwi­schen 9 und 10 Uhr.

Ist man nach der OP sofort mobil oder ist Unter­stüt­zung zu Hause not­wen­dig?

Prin­zi­pi­ell ist man einen Tag nach der OP mobil. Aller­dings kann es gerade die ers­ten drei bis zehn Tage zu Kreis­lauf­pro­ble­men kom­men. Daher wäre für die ers­ten Tage nach der OP eine Unter­stüt­zung zu Hause anzu­ra­ten.

Ab wann darf nach der OP wie­der Sport getrie­ben wer­den?

Die ers­ten zwei Wochen sollte kein Sport getrie­ben werde, um dem Kör­per aus­rei­chend Zeit für die Rege­ne­ra­tion zu geben. Nach die­ser Zeit und kom­plet­ter Abhei­lung der Ein­sti­che kann mit Schwim­men und Wal­ken begon­nen wer­den. Nach sechs Wochen kann mit der Stei­ge­rung zum gewohn­ten Sport­pen­sum gestar­tet wer­den.

Sol­len bestimmte Sport­ar­ten nach der OP nicht aus­ge­führt wer­den?

Vibra­ti­ons­sport­ar­ten“ wie Jog­gen, Zumba, Tram­po­lin­sprin­gen sowie den Kreis­lauf belas­tende Sport­ar­ten soll­ten ver­mie­den wer­den.

Wer­den Schmerz­mit­tel mit­ge­ge­ben und wie lange soll­ten diese ein­ge­nom­men wer­den?

Bei der Ent­las­sung wird ein Rezept für ein Eisen-, Vit­amin- und Schmerz­mit­tel­prä­pa­rat aus­ge­stellt. Diese soll­ten nach Anwei­sung ein­ge­nom­men wer­den. In der Regel benö­ti­gen Sie nach ein bis zwei Wochen kei­ner­lei Schmerz­mit­tel mehr.

Wie kann die Gene­sung beschleu­nigt wer­den?

Vor der Ope­ra­tion ist eine aus­ge­wo­gene Ernäh­rung sehr wich­tig. Nach der Ope­ra­tion sollte auf eine aus­rei­chende Flüs­sig­keits­zu­fuhr geach­tet wer­den. Zusätz­lich sollte der Elek­tro­lyt­haus­halt gefüllt wer­den, z.B. durch getrock­nete Apri­ko­sen und Bana­nen, sowie dem von uns ver­ord­ne­ten Vit­amin-Eisen­prä­pa­rat.

Ab wann beginnt die Lymph­drai­nage und wie lange wird diese fort­ge­führt?

Die Lymph­drai­nage wird am Tag der OP und am Tag der Ent­las­sung durch unsere Phy­sio­the­ra­peu­tin vor Ort durch­ge­führt. Ab dem Zeit­punkt der Ent­las­sung emp­feh­len wir fol­gen­den Tur­nus als Min­dest­be­hand­lung. Häu­fi­gere Behand­lun­gen sind bes­ser.

  • 1. – 2. Woche: 3x
  • 2. – 4. Woche: 2x
  • ab 5. Woche: 1x

Soll­ten ver­mehrt Schwel­lun­gen auf­tre­ten ist eine höhere Fre­quenz emp­feh­lens­wert.

Was tun, wenn die Kom­pres­si­ons­wä­sche ein­schnei­det?

Die Naht der Kom­pres­si­ons­wä­sche kann nach der OP leicht ein­schnei­den. Um den Druck zu min­dern, kön­nen dünne Baum­woll­so­cken oder Make-Up Pads zwi­schen Kom­pres­si­ons­wä­sche und Haut gescho­ben wer­den. Falls das nicht aus­rei­chend ist, neh­men Sie bitte mit uns Kon­takt auf.

Was tun, wenn die Kom­pres­si­ons­wä­sche zu groß wird? 

Sollte sich die Kom­pres­si­ons­wä­sche zuneh­mend wei­ten, kann diese an der Innen- oder Außen­naht abge­näht wer­den. Wich­tig hier­bei ist, dass die Naht immer nach außen gelegt wird, um Druck­stel­len zu ver­mei­den.

Ab wann darf die Kom­pres­si­ons­wä­sche aus­ge­zo­gen wer­den, um zu duschen? 

Die Kom­pres­si­ons­wä­sche kann ab dem zwei­ten Tag aus­ge­zo­gen wer­den. Duschen ist am Tag nach der OP mit Beglei­tung mög­lich.

Wann darf man wie­der Auto­fah­ren?

Nach einem Ein­griff mit Voll­nar­kose ist es erst nach Ablauf von 48 Stun­den erlaubt, aktiv am Stra­ßen­ver­kehr teil­zu­neh­men.

Bekommt man etwas zur Throm­bo­se­pro­phy­laxe?

Jeder Pati­ent bekommt vor und nach der OP Hepa­rin in der Kli­nik. Zur Ent­las­sung wer­den wei­tere Ein­mal­do­sie­run­gen Hepa­rin zur Throm­bo­se­pro­phy­laxe aus­ge­hän­digt. Diese soll­ten nach Anwei­sung ange­wen­det wer­den.

Videos zum Thema Lipö­dem Dia­gnose und Behand­lung

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